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Schutz- & Risikomanagement
Klimastress, Borkenkäfer, Schneebruch oder Sturm kommen nicht angekündigt – aber man kann auf Kalamitäten vorbereitet sein. Durch Wildmanagement, Feuerprävention und moderne Monitoring-Systeme werden Risiken früh erkannt und Schäden begrenzt.Vorbeugend wirken strukturreiche, standortgerechte Mischwälder, die weniger anfällig für großflächige Ausfälle sind.Vorbeugend wirken strukturreiche, standortgerechte Mischwälder, die weniger anfällig für großflächige Ausfälle sind. So bleibt der Wald als Klimaschützer, Kohlenstoffspeicher und Lebensraum stabil, auch wenn äußere Belastungen zunehmen.
2030: Aufbau der Risikoinfrastruktur
Monitoring gewinnt an Bedeutung: Drohnen, Sensorik und erste digitale Frühwarnsysteme werden eingeführt. Wildbestände werden schrittweise besser reguliert, doch viele Kalamitäten erfordern noch reaktive Maßnahmen. Der Fokus liegt auf Lernen, Auswerten von lessons learned und Aufbau von Kapazitäten.
2050: Präventiv statt reaktiv
2050 ist das Risikomanagement im Wald bereits deutlich professionalisiert. Störungen wie Feuer, Sturm oder Borkenkäfer werden früh erkannt und nach Möglichkeit räumlich begrenzt. Mischbestände und gestufte Ränder helfen hier und reduzieren die Ausbreitung von Schäden erheblich.
2075: Systemische Resilienz
2075 absorbieren Wälder Störungen weitgehend systemintern. Große Flächenzusammenbrüche sind selten. Ereignisse bleiben lokal begrenzt und zeitlich kurz.Resilienz ist heute strukturell eingebaut, nicht mehr nur Ergebnis aktiver Eingriffe.
2100: Autonom unterstützte Stabilität
Im Jahr 2100 ist das Risikomanagement vollständig integriert. KI-gestützte Systeme reagieren in Echtzeit, während die nun gesicherte ökologische Stabilität der Bestände strukturelle Verluste weitgehend verhindert. Extremereignisse hinterlassen Spuren, aber keine dauerhaften katastrophalen Schäden.