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Nutzung & nachgelagerte Effekte
Was im Wald wächst, wirkt weit über ihn hinaus. Durch intelligente Nutzung – zuerst stofflich, dann energetisch – entstehen langlebige Holzprodukte, die Kohlenstoff teils über Jahrzehnte binden. Im besten Fall endet der Kreislauf mit Technologien wie BECCS oder Bio-CCU. Dadurch wird jeder geerntete Stamm zum Baustein einer klimafreundlichen Bioökonomie.
2030: Einstieg in die Kaskade
Kaskadennutzung etabliert sich in Pilotregionen. Der Anteil von Bauholz steigt, Recyclingprozesse werden ausgebaut, erste Pionierbetriebe gehen in Betrieb. Die Klimawirkung der Nutzung beginnt sichtbar zu werden.
2050: Flächendeckende Kaskadennutzung
2050 folgt die Holznutzung flächendeckend dem Kaskadenprinzip. Langlebige Holzprodukte prägen Bau- und Materialwirtschaft, Substitutionseffekte reduzieren Emissionen deutlich. Holz wird als strategischer Klimarohstoff verstanden.
2075: Geschlossene Kreisläufe
2075 ist die Holznutzung vollständig zirkulär. Produkte durchlaufen mehrere Nutzungsschritte, CO₂-Rückgewinnung ist Standard. Die Bioökonomie funktioniert als geschlossener Stoffkreislauf.
2100: Langfristiger Kohlenstoffspeicher
2100 fungiert Holz als hochoptimierter, regenerativer Langzeitspeicher. Nahezu kein Kohlenstoff geht heute noch verloren: jede Nutzung ist Teil eines kontrollierten Kreislaufs.